HobelKugler Violinen - Erika Ciesielski

Die Entstehung der Auferstehung der Kugler-Violine

Es war 2009 als ein Kunde unserer Firma Erika Ciesielski aufsuchte und seine Violine für ein Service anmeldete. Es handelte sich dabei um ein Instrument welches der geniale Wiener Geigenbaumeister Ferdinand Kugler 1955 gebaut hatte.

Wir wurden sofort auf den einzigartigen Klang aufmerksam. Zu dieser Zeit hatten wir drei weitere Violinen im Geschäft und konnten daher diese mit der Kugler-Violine vergleichen. Die drei Violinen waren eine Lemböck, eine Ruggeri und Jean-Baptiste Vuillaume. Keine dieser drei Violinen konnte im Klangvergleich der Kugler-Violine standhalten. Es stimmten auch zwei der Eigentümer zu, dass ihre Violinen nicht so wunderschön klangen wie die Kugler.

Ab diesem Augenblick wussten wir, dass wir dieses Meisterinstrument Baujahr 1955 unbedingt nachbauen müssen. Es spielen im Orchester der Wiener Philharmoniker viele Violinisten die Kugler und wie wir auch aus sicherer Quelle erfahren haben waren auch Herbert von Karajan und Sir Yehudi Menuhin Eigentümer von Kugler-Violinen.

 

Grundvoraussetzung eine gute Geige zu bauen ist:

Handwerkliches Geschick, überdurchschnittliches Wissen, ein sehr gutes Gehör und hervorragendes Material.

Daher sind wir überzeugt dass die Kugler Violinen vom Klang und Spielkomfort weit über den Erwartungen jedes fortgeschrittenen Geigenspielers liegen.

Mit den heutigen Werkzeugen und der Technologie ist es viel leichter Spitzenwerte im Geigenbau zu erreichen. Es werden seit hunderten von Jahren vom Geigenbauer mit dem Wissen der „Alten Meister“ Violinen nachgebaut und kopiert. Daraus entwickelten sich immer wieder neue geniale Geigenbauer und so soll es auch sein.

Wir hatten das Glück ein Familienmitglied des verstorbenen Ferdinand Kugler kennenzulernen. Dadurch bekamen wir Zugang zu sämtlichen Unterlagen und Schablonen des Violinmodels 1955 und auch dem Schneckenmodell aus dem Fundus des großen Meisters. Nach dem Öffnen einiger seiner Geigen die uns die Familie zur Verfügung gestellt hatten erkannten wir die Perfektion der Arbeit des Meisters.

Es zeigte sich auch deutlich, die akribische Arbeitstechnik im Inneren der Violinen. Bei der Holzauswahl war es wegen der Nachkriegszeit wahrscheinlich nicht so leicht wählerisch zu sein, daher wurde beim Boden der Instrumente manchmal eine nicht so schöne Flämmung verwendet, was aber letztlich nicht den Klang beeinflusste.

Nach sechs Jahren Forschung haben wir endlich das Ziel erreicht, eine Violine von außerordentlichem Klang geschaffen zu haben. Gebaut auf der Grundlage eines großen Wiener Geigenbauers.

 

So bekommen sie eine original nachgebaute FERDINAND Kugler

brandstempelWir senden unseren Kunden einen Katalog mit unterschiedlichen Violinen. Dann begeben wir uns auf die Suche das richtige Holz zu finden. Nach dem das gewünschte Holz ausgesucht ist, wird die Farbe bestimmt. Unsere Kunden können jederzeit den Prozess der Arbeit einsehen.

Die letzte Besprechung ist über die Montage. Was immer bei der Erika Ciesielski - Kugler Violine gleich sein wird, ist die Modelform und die F-Löcher. Ein Zertifikat mit der Erzeugernummer und dem Datum wird letztlich übergeben. Jedes Instrument hat zwei Brandstempel und einen mit Bleistift geschriebenen lateinischen Spruch am Boden. Weiters das Label von Erika Ciesielski - Kugler Violine und an der Decke innen die Unterschrift der Geigenbauer und Mitarbeiter.